VfL punktet beim Favoriten

       

Oldenburg (lur). Es war ein „hochklassiges Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften mit einem am Ende gerechten Unentschieden“. Nicht immer fällt die Bewertung gegnerischer Trainer so einheitlich aus, wie nach dem 1:1 zwischen dem SV Meppen und dem VfL Oldenburg am Freitagabend. Doch dieses Mal waren sich Hubert Hüring (SV Meppen) und Frank Claaßen absolut einig bei der Rückschau auf die zurückliegden 93 Minuten.

„Das war genau die Reaktion, die ich mir gewünscht habe“, resümierte Claaßen und spielte damit nicht nur auf die Derby-Niederlage in der Vorwoche, sondern auch auf die 1:5-Klatsche in der ersten Runde des NFV-Pokals gegen Meppen an. „Wir haben alle Erfahrung auf den Platz gebracht, von Beginn an Tempo gemacht und uns im ersten Durchgang zahlreiche Chancen erspielt.“

Allein, an der Auswertung mangelte es auf Seiten des VfL.  Cüneyt Özkan, Sebastian Ferrulli und Tim Steidten hatten allesamt die Führung auf dem Fuß, ließen ihre hochkarätigen Gelegenheiten aber aus. Natürlich kam auch der Gastgeber das ein oder andere Mal gefährlich vor das von Marko Elia gehütete Tor, eine Führung des VfL zur Pause wäre aber nicht unverdient gewesen.

„Wir haben gespürt, dass heute etwas geht und sind entsprechend selbstbewusst aus der Kabine gekommen“, so Claaßen. Tatsächlich machte seine Mannschaft dort weiter, wo sie nach den ersten 45 Minuten aufgehört hatte. Die erste Großchance hatte allerdings der Tabellenführer, doch Andreas Gerdes vergab. Ferruli machte es kurz danach besser und haute den Ball aus 20 Metern ins Meppener Gehäuse. 

In der Folgezeit erhöhte der SV, angefeuert von rund 4.000 Zuschauern, den Druck. Zwar konnte sich der VfL auch selbst immer wieder in Szene setzen, doch in der 75. Minute gab es keine Rettung mehr. Gerdes köpfte zum Ausgleich ein. In den Schlussminuten berannten die Gastgeber das VfL-Tor regelrecht – ohne Erfolg. Am Ende hätte der VfL sogar nch gewinnen können, doch der eingewechselte Robert Plichta (90.) und Tim Steidten (93.) scheiterten. So blieb es beim gerechten Unentschieden.

Quelle: Hunte Report

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