VfL Oldenburg klettert auf vierten Platz
FUßBALL Oldenburger zeigen Osnabrück II Grenzen auf – Plichta trifft doppelt
Die ersten 20 Minuten gehörten den Gästen. Arek Wojcik glänzte bei den Platzherren als dreifacher Torvorbereiter.
VON HENNING BUSCH
OLDENBURG – Der VfL Oldenburg hat sich am Freitagabend dank eines 5:1 (3:0)-Erfolges im Heimspiel gegen die U 23 des Zweitligisten VfL Osnabrück auf den vierten Tabellenplatz in der Fußball-Oberliga Niedersachsen West vorgeschoben. Dabei hatten die Gäste den deutlich besseren Start in die kurzweilige, temporeiche und mit vielen Strafraumszenen gewürzte Partie erwischt.
20 Minuten lang spielten sie frech auf und störten den Spielaufbau der Platzherren früh. Letztere hatten in der 19. Minute Glück, dass die Osnabrücker in einer 4:1-Überzahlaktion am VfL-Strafraum viel zu überhastet abschlossen. Dann setzte Oldenburgs Kapitän Arne Tammen ein erstes Ausrufezeichen der Gastgeber. Der Routinier zog aus 18 Metern trocken ab und setzte den Ball wuchtig zum 1:0 ins lange Eck (27.).
Danach erhöhten auch die Oldenburger das Tempo, kombinierten plötzlich ebenfalls stark und zielsicher im Offensivspiel. Vor allem Arek Wojcik glänzte in seinem bislang besten Spiel für die Grün-Weißen als gefährlicher Flankenschläger und Torvorbereiter. Zunächst vollendete der agile Robert Plichta eine solche maßgerechte Vorlage zum 2:0 (32.). Kurz vor der Pause platzte nach einer Ecke von Wojcik dann auch bei Cüneyt Özkan der Knoten im Abschluss. Der Stürmer nutzte ebenfalls die Lufthoheit der Platzherren im Strafraum, war per Kopf zur Stelle und schrie nach seinem Treffer zum 3:0-Halbzeitstand die Freude über die gelöste Torblockade lautstark hinaus
(43.).
Nach Wiederbeginn patzte Marco Elia bei einem eigentlich harmlosen Freistoß des Osnabrückers Viktor Braininger aus 18 Metern. Der VfL Torwart ließ das Kunstleder leichtfertig unter sich durchrutschen – und beim blutjungen Gästeteam noch einmal kurz Hoffnung aufkeimen. Doch nachdem Osnabrücks Sebastian Plog die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (57.), nutzten die Oldenburger ihre Überzahl eiskalt aus.
Auf Vorlage von Arek Wojcik markierte Plichta per Flachschuss das 4:1 (61.). In der Schlussminute verwandelte Sebastian Ferrulli einen zuvor an ihm selbst verursachten Foulelfmeter sicher zum 5:1 -Endstand.
VfL: Elia – Noack, Schnabel, Attoh, A. Wojcik – Tammen, Steidten (76. Brehmer), Thalmann (56. Müller) – Plichta, Ferrulli, Özkan (76. S. Wojcik).
Schiedsrichter: Thiel (Werlte) . Zuschauer: 305.
Quelle: Nordwest Zeitung





