FC 09 ist Gastgeber im Verfolgerduell
Schüttorfer Bezirksliga-Fußballer empfangen Concordia Emsbüren
Spitzenreiter SV Bad Bentheim bekommt es auf eigenem Platz mit dem Kreisrivalen VfL Weiße Elf zu tun. Schlusslicht TuS Gildehaus visiert gegen den Tabellennachbarn aus Schwefingen den ersten Sieg an.
Borussia Neuenhaus – Raspo Lathen (Sbd., 14.30 Uhr). Als „äußerst unangenehm“ beschreibt Borussen-Übungsleiter Wolfgang Schmidt die Spielweise des Gegners aus Lathen. In der vergangenen Saison verloren die Neuenhauser beide Duelle gegen die Emsländer. „Man liest immer, dass Lathen schlecht gespielt hat, aber die Punkte holt. Wer sowas kann, hat Qualität. Sie sind effektiv, das macht sie gefährlich“, warnt Schmidt vor dem Tabellendritten.
ASC Grün-Weiß 49 – TuS Lingen II (So., 14.30 Uhr). Als eines der berühmten „Sechs-Punkte-Spiele“ bewertet ASC-Trainer Bert de Vries das Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve. „Lingen ist ein Mitkonkurrent um den Klassenerhalt“, begründet der Niederländer seine Ansicht. Dabei hat er an das erste ASC-Spiel im Jahr 2008 keine guten Erinnerungen. „Wir haben in Lingen mit einem 1:1 die Rückserie begonnen. Dort hat das angefangen, was wir vermeiden wollten“, spricht de Vries die katastrophale Rückserie der Wielener an, die nur knapp dem Abstieg entgehen konnten. „Jetzt soll das Lingen-Spiel der Anfang einer anderen Serie werden“, sagt der ASC-Trainer.
SV Bad Bentheim – VfL Weiße Elf Nordhorn (So., 14.30 Uhr). Auf den ersten Blick war das 2:2 des Tabellenführers aus Bentheim beim Vorletzten aus Schwefingen eine negative Überraschung für die Grafschafter. „Wir haben aber vorher auch nicht fest mit einem Sieg gerechnet. Wegen des späten 2:2-Ausgleichs haben wir es eher als Punktgewinn gewertet“, erklärt Bentheims Co-Trainer Jan Hirschauer. Immerhin mussten die Bentheimer nicht die Tabellenspitze räumen, da auch der Konkurrent aus Schüttorf nicht gewann. Vor dem Derby gegen den VfL Weiße Elf ist beim SVB der Respekt vor dem Gegner zu spüren: „Am Sonntag spielen wir gegen eine sehr starke Mannschaft. Weiße Elf zählt für mich immer noch zu den Aufstiegsfavoriten, auch wenn sie sich nur noch wenige Ausrutscher leisten können“, sagt Hirschauer. Bei den Nordhornern sieht man das Ganze etwas anders: „Bentheim ist stark favorisiert“, meint VfL-Übungsleiter Henning Schmidt, der am Dienstag erneute eine Hiobsbotschaft vernahm: Mittelfeldspieler Torben Busat zog sich beim Unisport eine Knieverletzung zu und fällt am Wochenende aus.
FC Schüttorf 09 – Concordia Emsbüren (So., 14.30 Uhr). Sowohl Schüttorf (4.) als auch Emsbüren (2.) haben die Möglichkeit, durch einen Sieg im Verfolgerduell am Spitzenreiter SV Bad Bentheim vorbei zu ziehen. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt 09-Trainer Siggi Wolters und greift dabei auf die Erfahrung aus dem Bezirkspokalspiel gegen Emsbüren im August (0:1) zurück. „Der Emsbürener Sieg war damals nicht unverdient“, erklärt er, weiß aber auch: „Inzwischen haben wir uns als Mannschaft besser gefunden.“
SV Bawinkel – Union Lohne (So., 14.30 Uhr). Ein kleines Kunststück gelang den Lohnern am vergangenen Sonntag: Sie erzielten in den letzten drei Minuten drei Tore und gewannen gegen Haselünne noch mit 3:1. In der vergangenen Saison schoss Union ebenfalls einmal drei späte Treffer – gegen Bawinkel. „Wir müssen jetzt nachlegen und das weiß die Mannschaft auch“, sagt Union-Coach Uli Pruisken und ergänzt: „Wir spielen nicht so schlecht, dass es unseren zehnten Tabellenplatz rechtfertigen würde.“
TuS Gildehaus – SF Schwefingen (So., 14.30 Uhr). „Gegen Schwefingen haben wir uns einen Sieg fest vorgenommen“, sagt TuS-Trainer Mario Fischer und weiß gleichzeitig, dass das nicht einfach wird. Hoffnung geben ihm die guten Spiele seiner Mannschaft gegen die Spitzenteams aus Emsbüren und Werlte, die die Gildehauser jeweils unglücklich verloren. „Die Leistung in Werlte war sehr gut. Es hat Spaß gemacht“, sagt Fischer und hofft, dass der TuS gegen die Sportfreunde nicht nur Freude, sondern auch Erfolg hat.
Quelle: Grafschafter Nachrichten





