Torsten Gütschow sagt dem Mittelmaß den Kampf an

Fußball-Oberligist TuS Heeslingen gastiert am Sonntag beim Tabellenletzten SSV Vorsfelde

Heeslingen (sd). “Wir haben jetzt eine Durststrecke im Niemandsland der Liga vor uns, aber wir werden alles daran setzen, schnellstmöglich wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen”, lautet die klare Ansage von Heeslingens Coach Torsten Gütschow vor dem Gastspiel beim SSV Vorsfelde.

Dass die Heeslinger am Sonntag drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen wollen, steht außer Frage. “Da kann es keine zwei Meinungen geben. Wir gastieren beim Tabellenletzten und wollen natürlich gewinnen”, so der TuS-Coach.

Für die Fahrt nach Vorsfelde setzt der Fußball-Oberligist einen Bus. Abfahrt ist um 10 Uhr bei der Gaststätte zum Hollengrund. Die Partie wird um 14.30 Uhr angepfiffen.

Nach den Platzverweisen für Jan Fitschen und Sead Kucevic muss Torsten Gütschow zwar Veränderungen in der Anfangsformation vornehmen, doch Alternativen sind reichlich vorhanden. Sollte Dominik Bremer von Beginn an auflaufen, könnte Jan Koch zurück in die Viererkette rücken. “Auf dieser Position hat er schließlich auch in seinem alten Klub gespielt”, so Gütschow.

Mit Roman Razza und Thomas Johrden sind zwei weitere Defensivspieler fit, so dass die Lücke problemlos geschlossen werden dürfte. Im Sturm sieht es ähnlich aus. Almir Redzepagic, Mirko Jankowski, Hermann Mulweme oder Walerij Hettich – sie alle könnten auf der Position von Sead Kucevic spielen. Wem Gütschow das Vertrauen schenkt, entscheidet sich aber erst am Freitag nach dem Abschlusstraining. “In den letzten Wochen habe ich bei einigen Spielern den unbedingten Willen vermisst. Dabei kannst du nur gewinnen, wenn du mit Leidenschaft und ganzem Herzen bei der Sache bist. Jeder einzelne kann sich im Training präsentieren und beweisen, dass er in die Startelf gehört”, so Gütschow, der dem Mittelmaß den Kampf ansagt: “Die Mannschaft hat das Potenzial dazu, oben mitzuspielen. Aus dem Niemandsland müssen wir ganz schnell wieder raus. Am Sonntag fangen wir damit an.”

Quelle: Zevener Zeitung

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