Viele Verletzte und Ausfälle machen Coach Ballwanz die Arbeit schwer

Fußball-Oberliga: SSV empfängt den TuS Heeslingen – Meyer bricht sich den Fuß

Von Arne Buchcik

VORSFELDE. Mit nur vier Punkten ist der SSV weiterhin Tabellenletzter in der Fußball-Oberliga. Nun herrscht bei den Eberstädtern vor dem Spiel gegen den TuS Heeslingen am Sonntag (14.30 Uhr) im Drömlingstadion auch noch eine schwierige Personalsituation.

“Ich habe im Moment nur zwölf Spieler aus dem Oberliga-Kader”, klagt SSV-Coach Holger Ballwanz. “Deswegen muss ich den mit drei A-Jugendlichen auffüllen, sonst ist ein normales Training kaum möglich. Die Liste der fehlenden Akteure ist lang: Mit Alexander Kruppe, Taner Binbir, Fourier Lekpa und Yavus Ögüt fehlen weiter verletzungsbedingt vier Stammkräfte.

Zu allem Überfluss brach sich der zuletzt stark auftrumpfende Jugendspieler Dennis Meyer vergangenes Wochenende beim TSV Ottersberg noch den Fuß. Außerdem ist am Sonntag Jan Ademeit nicht mit dabei. Aufgrund seiner strittigen roten Karte (angebliche Schiedsrichterbeleidigung) wurde der Rechtsverteidiger für eine Partie gesperrt. Immerhin steht den Vorsfeldern wieder Robert Schröder und vermutlich auch Michele Putaro zu Verfügung. “Es ist leider so, dass ich nur drei etatmäßige Verteidiger habe. Über die Aufstellung muss ich mir noch ein paar Gedanken machen”, sagt Ballwanz.

Doch trotz der verheerenden Personallage glaubt der Trainer daran, dass seine Mannschaft gewinnt. “Wenn wir wie gegen Ottersberg spielen, ist ein Sieg drin. Normalerweise können wir sogar in jedem Spiel in der Oberliga drei Punkte erzielen. Nur den Spielern muss klar sein, das es nur mit 100 Prozent Leistungsbereitschaft geht.” Da sich die Abschlussschwäche des SSV bisher wie ein roter Faden durch die ganze Saison zieht, ließ Ballwanz diese Woche fast ausschließlich nur Torschüsse trainieren. “Dabei habe ich sogar auf jegliche Spielformen verzichtet. Nur damit wir mehr Tore schießen.” Aber der Coach weiß auch: “Wir hatten diese Saison eigentlich noch keine Spielsituation, die für uns glücklich ausgegangen ist. Dieses Glück müssen wir einfach mehr erzwingen.”

Quelle: Wolfsburger Nachrichten

Comments are closed.