Sonntag gegen Oldenburg „leichteres“ Spiel
rs Meppen.-Gebremste Euphorie nach dem klar überlegenen Oberligaspiel des SV Meppen am Freitagabend gegen Rehden, weil das Ergebnis von 3:1 längst nicht das wahre Kräfteverhältnis auf dem Platz widerspiegelte. „Sie mussten 20 statt 10 Minuten auslaufen. Damit ist das für mich erledigt“, begegnete Trainer Hubert Hüring diesem „Schönheitsfehler“ lächelnd mit Nachsicht und zeigte Vorfreude auf das Top-Duell am Sonntag beim VfB Oldenburg: „Das Spiel wird ungleich leichter für uns. Davor ist mir nicht bange.“
„Im ersten Moment war ich ein bisschen enttäuscht“, verriet Innenverteidiger Kay Bastian Göttsch, der mit die stabile Defensive prägte und ein Tor von Andy Gerdes vorbereitete. „Wir haben hinten so gut gestanden und kassieren zum Schluss mit der einzigen Rehdener Chancen doch noch unser obligatorisches Gegentor“, ärgerte er sich ebenso wie der Trainer über den Wermutstropfen im blauweißen Freudenbecher.
„Wir hätten richtig was fürs Torverhältnis tun können“, bedauerte der nach einer Stunde und Wadenkrämpfen ausgewechselte Dauerrenner Leo Homann, dem Stadionsprecher Joop Wösten schon das Tor zum 3:0 von Stefan Raming-Freesen zugesprochen hatte. „Ich bin zum Ball gegrätscht und habe ihn auch berührt, aber der Treffer gehört Stefan“, sorgte Homann für Klarheit.
„Ich hätte noch mehr Tore schießen können“, gab der zweifache Torschütze Andreas Gerdes offen zu, fügte aber mit verschmitztem Lächeln hinzu: „Die hab ich mir für Oldenburg aufgehoben.“
Quelle: Emslandsport





