SVM kompakt

Heinz Bölle gestorben: Der SV Meppen trauert um Heinz Bölle. Das langjährige Präsidiums- und Verwaltungsratsmitglied aus Haren ist im Alter von 61 Jahren an den Folgen der Verletzungen gestorben, die er sich bei einem unglücklichen Sturz zugezogen hatte. Heinz Bölle zählte seit Jahrzehnten nicht nur zu den größten, sondern auch tatkräftigsten Anhängern des SV Meppen. Wann immer es ihm möglich war, unterstützte er “seinen” Verein sowohl im Herren- als auch im Jugendbereich ideell und materiell in großzügiger Art und Weise. In das Präsidium des SVM wurde Heinz Bölle im Mai 1999 gewählt, als ihn die Vereinsmitglieder zum Stellvertreter des damaligen Vorsitzenden Franz Quatmann bestimmten. Drei Jahre später trat er den Vorsitz im Verwaltungsrat an – ein Posten, den er bis jetzt inne hatte und den er auch nach der am 2. Dezember anstehenden Jahreshauptversammlung hätte bekleiden sollen. “Der Tod Heinz Bölles ist ein schwerer Schlag für uns alle”, zeigten sich SVM-Präsident Reinhard Meiners und Ehrenratsvorsitzender Gustav Kleymann geschockt von der traurigen Nachricht. Sie und viele SVM-Freunde gaben ihm am gestrigen Samstag die letzte Ehre. “Was er für den Verein geleistet hat, kann man in Worte nicht fassen”, meinte Torwart und Kapitän Marcus Antczak. Sein Versprechen stand stellvertretend für die gesamte Mannschaft: “Wir hätte in Lingen auch für Heinz gespielt”.

Havelse nimmt Fachanwalt: Der auf Sportrecht spezialisierte Rechtsanwalt Dr. Rainer Cherksh (Hannover) vertritt die Interessen des TSV Havelse im Verbandssportverfahren gegen die Wertung des ausgefallenen Spiels gegen den SV Meppen. Die Akte liegt jetzt beim Obersten Verbandssportgericht, das noch in diesem Monat entscheiden will. Die erste Instanz hatte im Sinne des Staffelleiters entschieden, der Zweifel an der Ordnungsmäßigkeit der Absage hatte. Das Spiel wurde mit drei Punkten und 5:0-Toren für Meppen gewertet.

“Bettelbrief” erzürnt die Fans: Der Brief des VfB Oldenburg an den Präsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) erzürnt die Fans und auch den SV Meppen. Der VfB Oldenburg, der SV Bavenstedt und Eintracht Nordhorn hatten darin eine Annulierung des Sportgerichtsurteils verlangt, wonach dem SV Meppen die Punkte aus dem ausgefallenen Spiel in Havelse zugesprochen werden. Aber die Meppener stachelt die Oldenburger Überheblichkeit in den nächsten Wochen zusätzlich an. Mittlerweile hat sich die sportliche Leitung von Eintracht Nordhorn distanziert, die Oldenburger wiederholen das Ansinnen mit Inbrunst. Aber die Meppener haben das Verfahren zum ersten nicht beantragt, sondern der gut über die tatsächlichen Havelser Platzverhältnisse informierte Staffelleiter, und zum zweiten sind die Oldenburger erst recht nicht beteiligt. Aber auf der Meppener Seite tut jetzt die unnötige Niederlage gegen Langenhagen doppelt weh. Es kann nämlich angesichts der Drei-Klassen-Gesellschaft in der Oberliga sein, dass der SVM das Rückspiel gegen den VfB Oldenburg unbedingt gewinnen muss. SVM-Coach Hubert Hüring bezeichnet derweil das Oldenburger Vorgehen als “peinlich”.

Bus nach Hameln: Zum Auswärtsspiel in Hameln (13. 12.) setzen die Fanclubs des SVM einen (Nichtraucher-)Bus ein. Abfahrtzeiten: ab vivaris-Arena (10.00 Uhr), Geeste (10.15) und Lingen-Bahnhof (10.30). Fahrpreis: 8 (Mitglieder) bzw. 12 Euro. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zum Ausschluss sowie zum unbefristeten Mitfahrverbot führen. Anmeldungen sind bei den Heimspielen gegen Osnabrück II und Rothenfelde, am Fanstand oder unter Tel. 0160/97770958 oder 05931/847184) möglich. (hegt)

Quelle: Emsland Kurier

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