SV Meppen 1912 e.V. spricht Stadionverbote aus
Seit geraumer Zeit treibt bei Spielen des SV Meppen 1912 e.V. eine kleine Gruppe so genannter Fans durch Gewaltaktionen, fast immer begleitet von exzessivem Alkoholgenuss, ihr Unwesen. Der SV Meppen ist durch das Verhalten dieser Personen zunehmend in ein schlechtes Licht gerückt worden. Immer wieder musste sich der Verein für das Verhalten einiger unverbesserlicher, gewaltbereiter Wirrköpfe und Ignoranten entschuldigen. Zudem mussten für das Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld zahlreiche Strafen gezahlt werden.
Für den neuen Vorstand des SV Meppen haben die Vorkommnisse nach den Oberliga-Punktspielen gegen Germania Leer und den SV Bad Rothenfelde das Fass zum Überlaufen gebracht. In Zusammenarbeit mit der Polizei, der fast immer dieselben Übeltäter auffielen, sind jetzt gegen mehrere Personen bereits in Kraft getretene Stadionverbote erlassen worden.
Der SV Meppen wird es nicht mehr dulden, dass ihm einige wenige Gewalttäter erheblichen Schaden zufügen. Wir können es uns nicht erlauben, tatenlos zuzusehen, wie derartiges Verhalten mehr und mehr um sich greift und wir damit der Gefahr ausgesetzt werden, nicht nur Werbepartner zu verlieren, sondern auch Platzsperren und andere Wettbewerbsnachteile in Kauf nehmen zu müssen — ganz zu schweigen vom Verlust eines nach wie vor guten Images. Gewalt, Rassismus und rechtsradikale Gesinnung dürfen sich weder innerhalb noch außerhalb des Stadions breit machen.
Mit den jetzt ausgesprochenen Stadionverboten hofft der SV Meppen ein Zeichen gesetzt zu haben. Jeder, der in unserem Stadion durch Gewaltaktionen auffällt, muss damit rechnen, dass für ihn zukünftig kein Platz mehr bei Spielen des SV Meppen sein wird. Polizei und Verein werden sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen zukünftig konsequent gegen Auswüchse vorgehen, wie sie zuletzt zu beobachten waren.
SV Meppen 1912 e.V.
gez.: der Vorstand





