SSV-Coach Ballwanz kann aus dem Vollen schöpfen
Fußball-Oberliga: Vorsfelde spielt bei Eintracht Northeim – Nur Teichmann fehlt
Von Arne Buchcik
VORSFELDE. Klappt es am Sonntag (15 Uhr) mit dem ersten Punktspiel in diesem Jahr? Nachdem bereits vergangene Woche der eigentliche Auftakt abgesagt wurde, hofft Fußball-Oberligist SSV Vorsfelde, bei Eintracht Northeim endlich starten zu können. Die sportlichen Voraussetzungen zumindest stimmen, bis auf Sören Teichmann sind alle Akteure fit.
Doch die kalten Temperaturen machen den Eberstädtern wohl wieder einen Strich durch die Rechnung. Aber noch ist SSV-Coach Holger Ballwanz optimistisch, dass die Begegnung stattfindet. “Wir bereiten uns wie immer gut vor. Die Platzverhältnisse in Northeim kenne ich sowieso nicht.”
Weil es in der Vorbereitung außerdem kaum möglich war, an den spielerischen Mitteln zu arbeiten, erwartet der Trainer viel Leidenschaft. “Meine Spieler müssen in die Zweikämpfe gehen. Es soll eine hohe Kampf- und Laufbereitschaft vorhanden sein”, so Ballwanz.
An den Trainingsbedingungen hat sich durch die Minusgrade nichts geändert. “Wir können weiterhin nicht viel machen. Die Plätze sind einfach knüppelhart”, ärgert sich der Coach. Allerdings weiß wohl kaum eine Mannschaft in der Liga ihren genauen Leistungsstand. Alle Teams müssen mit den gleichen Gegebenheiten umgehen. “Man weiß eben nicht, wo man steht. Sowohl wir nicht, als auch unserer Gegner aus Northeim nicht”, sagt Ballwanz. So zählt es auch nicht mehr, dass die Gastgeber nur einen Sieg aus den vergangenen sechs Partien geholt haben.
Die Eberstädter können im Übrigen aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Kapitän Sören Teichmann (Urlaub) sind alle Spieler einsatzbereit. Edgar Krause und Renee Adamczyk kränkeln lediglich ein bisschen. Darum muss sich Trainer Ballwanz aber keine Sorgen machen. Er erwartet, dass beide am Sonntag wieder fit sind.
Mit dem FC Hansa Lüneburg und dem SCW Göttingen müssen indes zwei Mannschaften vermutlich zwangsabsteigen. Dadurch wären nur noch drei Abstiegsplätze offen. Ballwanz ist aber nicht sicher, ob sein Team diese Chance nutzen kann. “Der Abstand zum rettenden Ufer ist relativ hoch. Wir müssten schon eine sensationelle Rückrunde spielen und viele Punkte holen, um einen Gegner einholen zu können”, sagt der Coach und fügt hinzu: “Unser Ziel ist es, in der Rückrunde besser zu spielen, als in der Hinrunde. Vielleicht kommen wir in die Nähe der anderen Teams. Dann würden wir natürlich Lunte riechen.” Es wäre den Vorsfeldern zumindest zu wünschen.
Quelle: Wolfsburger Nachrichten





