Eintracht clever zum Sieg
2:1 – Nordhorner Oberliga-Fußballer ziehen mit Oldenburg gleich
Nach 13 Minuten dürften sich die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn gefühlt haben wie am 5. September 2008. An diesem Tag hatte das Lajci-Team den SV Bad Rothenfelde mit 7:2 nach Hause geschickt. Im Rückspiel gestern führte die Eintracht nach 13 Minuten schon wieder mit 2:0, am Ende stand ein verdienter 2:1-Sieg auf der Habenseite.
Von Malte Schlaack – Bad Rothenfelde. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn haben mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg beim SV Bad Rothenfelde nach Punkten mit dem Spitzenreiter VfB Oldenburg gleich gezogen. Auf dem wie erwartet schwer zu bespielenden Kunstrasenplatz in Bad Rothenfelde legten die Nordhorner furios los: In der 5. Spielminute nahm Kevin Thiel einen Fehlpass der Gastgeber auf und marschierte Richtung Strafraum. Nach einem klugen Pass auf Danny Arend (Foto) hatte der Eintracht-Stürmer wenig Mühe und brachte den Ball mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck im Tor unter.
Der Aufsteiger aus Bad Rothenfelde ließ sich von dem frühen Rückstand zunächst nicht abschrecken und suchte den Weg nach vorne. Allerdings landeten zu viele Pässe im Spielaufbau in der sicheren Nordhorner Hintermannschaft, sodass das Tor von André Lange nicht ernsthaft in Gefahr geriet. Sein Gegenüber Frederik Witte musste hingegen nach 13 Minuten das zweite Mal hinter sich greifen: Einen Freistoß von Herion Novaku fälschte ein Rothenfelder Abwehrspieler unhaltbar für seinen Schlussmann ab. „Wir haben einen optimalen Start erwischt, die ersten beiden Schüsse waren gleich drin“, freute sich Trainer Shefqet Lajci über die gute Chancenverwertung.
In der Folge verpassten es die Nordhorner allerdings, mit der beruhigenden Führung im Rücken gegen verunsicherte Gastgeber nachzulegen. Bis zur Halbzeit plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Im zweiten Abschnitt rächte sich das passive Spiel der Nordhorner beinahe. Acht Minuten nach Wiederanpfiff wurde Stürmer Malte Becker im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Matthäus Zehn sicher. Der Rothenfelder Kapitän hätte nur drei Minuten später zum Helden werden können, doch konnte der Abwehrspieler den Ball nicht im Tor von André Lange unterbringen.
„Wir haben zu Beginn der zweiten Halbzeit mit viel Druck von Bad Rothenfelde gerechnet“, sagte Lajci nach dem Spiel. Dass dieser Druck nicht im Ausgleich mündete, lag zum einen am zu hektischen Spiel der Gastgeber, zum anderen an der kompakten Eintracht-Defensive, die bis zum Abpfiff dieser umkämpften Partie keine nennenswerten Torchancen der Bad Rothenfelder mehr zuließ und so verdient drei Punkte sicherte.
Quelle: Grafschafter Nachrichten





