Eintracht Geschichten…
„Ich will immer etwas mehr“
Eintracht Nordhorn empfängt am Sonntag Preußen Hameln
Die Nordhorner Oberliga-Fußballer streben am Sonntag (15 Uhr, Eintracht-Stadion) im Vergleich mit dem Aufsteiger nach dem 16. Saisonsieg. Trainer Shefqet Lajci sagt selbstbewusst: „Wir gewinnen, weil wir die bessere Mannschaft sind.“
ml Nordhorn. Die Fußballer von Eintracht Nordhorn rangieren vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Preußen Hameln auf Platz zwei der Oberliga Niedersachsen West, punktgleich mit dem Spitzenreiter VfB Oldenburg. Doch während bei so manchem Konkurrenten der Spitzengruppe wohl des öfteren Rechenspiele vorherrschen, blickt Eintracht-Trainer Shefqet Lajci offensichtlich nur wenig mit der Tabelle. Der Fußball-Lehrer beschäftigt sich vor dem Vergleich mit dem Tabellenelften aus Hameln mit der Entwicklung seiner Mannschaft und spricht über seine Fußball-Philosophie. „Wir sind noch nicht da, wo ich hin will“, sagt Lajci. Seine Vorstellung vom Spiel beschreibt er so: „Aggressiv das Spiel machen – im positiven Sinne. Dem Gegner keinen Spielraum lassen.“
Angesichts der Voraussetzungen, die es zurzeit in Nordhorn gibt, sieht der Trainer seine Mannschaft schon auf einem guten Weg und ist durchaus zufrieden. Lajci sagt aber auch: „Ich will immer etwas mehr.“ Die Weiterentwicklung soll auch gegen Hameln vorangetrieben werden. Und wenn es nicht läuft, „dann spielen wir normalen Fußball“, sagt der Eintracht-Trainer. Er weiß, dass beim aggressiven Attackieren des Gegners alle Spieler mitmachen müssen – „sonst kippt das Spiel“, sagt er.
Offensivspieler Bastian Schulz, der seit Ende August des vergangenen Jahres an einer Knieverletzung laboriert und auch weiterhin ausfällt, würde gut in dieses System passen. Wie sich Schulz die Verletzung im NFV-Pokalspiel gegen Kickers Emden zugezogen hat, unterstreicht die Qualitäten Schulz’ für diese Spielweise: Der Offensivspieler attackierte seinerzeit einen Emder an der gegnerischen Eckfahne.
Der Eintracht-Trainer ist froh darüber, dass die Defensive am vergangenen Wochenende in Bad Rothenfelde eine gute Vorstellung abgeliefert hat. „Das ist ein gutes Zeichen“, findet Lajci, „denn dort haben wir oft Fehler gemacht“. In der Offensive wird es am Sonntag wohl eine Umstellung geben. Für Bertino Nacar wird Nail Kaplan in die Startelf rücken. Nacar fühlte sich bereits am vergangenen Wochenende nicht gut und hat sich nun unter der Woche krank gemeldet.
Torjäger Dennis Brode hat nach der Winterpause noch nicht getroffen, Lajci ist sich aber sicher, dass sein bislang erfolgreichster Stürmer wieder richtig auf Touren kommt, wenn er erst einmal wieder ein Erfolgserlebnis verbucht hat. „Wenn er ein Tor macht, wird er zur alten Form zurück finden“, sagt der Eintracht-Trainer.
Das Hinspiel in Hameln, das die Nordhorner nach zwei späten Toren mit 2:0 gewannen, könnte den Gastgebern als gutes Beispiel für die morgige Partie dienen. „Geduld ist wichtig, das hat man bei den Spielen in Hameln und Lingen gesehen“, sagt der Eintracht-Trainer. Er geht optimistisch in den Vergleich mit den Hamelnern. „Wir gewinnen, weil wir die bessere Mannschaft sind.“
Zwei Siege beenden Negativserie
Preußen Hameln zu Gast in Nordhorn
MANI Hameln. Sechs Punkte aus den zurückliegenden beiden Spielen katapultierten die Hamelner Oberliga-Fußball, die am Sonntag (15 Uhr) bei Eintracht Nordhorn antreten, aus der Abstiegszone. Wie in der Hinrunde gab es gegen den VfL Osnabrück II und TuS Lingen jeweils einen Sieg. Damit war die Negativserie von drei Niederlagen in Folge, die das Team von Trainer Alexander Kiene seit Ende November bezog, beendet.
Gegen Lingen erzielte Torben Deppen seinen ersten Doppelpack in dieser Saison. Mit drei Toren aus den letzten drei Spielen schob er sich in der internen Torjägerwertung auf den zweiten Rang. Auf dem ersten Platz liegt Dennis Offermann, der zuletzt gegen die Zweitligareserve des VfL Osnabrück den Siegtreffer markierte. Es war sein achtes Tor in der laufenden Runde, drei davon per Elfmeter. In der Torjägerliste der Oberliga nimmt der Preußen-Angreifer den 17. Platz ein. Im Hinspiel verspielten die Hamelner einen möglichen Punkt in der Endphase. Zwei späte Tore der Nordhorner Novaku (82.) und Baysoy (89.) besiegelten die 0:2-Niederlage.
Quelle: Grafschafter Nachrichten





