Abwehrchefin Roters: „Niemand glaubt an Abstieg“
ho Gersten.-Nach der schlechten Leistung am vergangenen Wochenende beim Zweitliga-Tabellenführer Tebe Berlin wollen die Fußballerinnen von Victoria Gersten am Sonntagvormittag (11 Uhr) gegen Lokomotive Leipzig Wiedergutmachung betreiben.
„Eigentlich glaubt niemand aus meinem Team aktuell an den Abstieg“, sagt Abwehrchefin Melanie Roters trotz des schlechten Tabellenrangs. Sie erlebt eine positive und hoffnungsvolle Stimmung in den Trainingseinheiten. „Wir sprechen uns gegenseitig Mut zu und kämpfen füreinander“, so die 31-Jährige, die bei den Nachwuchskräften eine Menge Potenzial sieht.
Sie selbst gehört mit ihrer knapp 15-jährigen Regionalliga- und Zweitligaerfahrung zu den „Alteingesessenen“ im Gerstener Team. Weder zwei Babypausen noch einige Rückschläge durch Verletzungen haben die Holterin davon abgehalten, sich immer wieder heranzukämpfen und zu einer Säule in der Gerstener Hintermannschaft zu werden. Auch wenn Roters nach den Unterbrechungen selbst glaubte, eher in der Reserveelf zum Einsatz zu kommen.
Ganz anders dagegen sahen es das Trainergespann Reisinger und Rieck, ihre Teammitglieder und auch viele Gerstener Anhänger. Roters hat sich nach sechs Partien wieder als absolute Führungsspielerin heraus- kristallisiert, übernimmt Verantwortung und dirigiert die Viererabwehrkette. Sie selbst gibt zu, dass ihr die Umstellung von der Position der Libera auf die modernere Kette schwerfiel.
Auch am Sonntag werden die Emsländerinnen alles in ihrer Macht Stehende versuchen, die Punkte in Gersten zu belassen. Die Statistik spricht nicht unbedingt für die Victoria. Bislang wurden drei Vergleiche verloren (0:3, 0:4, 2:3), ein Sieg eingefahren (2:1) und im Hinspiel ein Remis (1:1) erreicht. „Wir geben alles und hoffen natürlich auch auf die nötige Unterstützung durch die Zuschauer“, sagt Roters.
Quelle: Emslandsport





