Bezirksoberliga Weser-Ems Kompakt
Weiter nach Fahrplan des Trainers
mir Biene.-Der Biene-Express nimmt Fahrt auf in Richtung Tabellenspitze der Fußball-Bezirksoberliga: Mit einem Heimsieg gegen den TuS Emstekerfeld am morgigen Sonntag (15 Uhr) will der SV Holthausen-Biene im Fahrplan von Trainer Bernhold Nünning bleiben.
Nach Ostern, so hatte der Coach vor den Siegen beim VfL Löningen (2:1) und gegen den VfB Oldenburg II (4:2) am Mittwoch gesagt, solle man noch einmal auf die Tabelle schauen. Dann nämlich hat die Biener Elf die erste noch ausstehende Partie gegen Spitzenreiter VfL Oythe hinter sich gebracht, und es sei laut Nünning absehbar, ob noch etwas in Richtung Aufstieg geht.
Dafür jedoch bedarf es dreier Punkte gegen den Tabellenzwölften TuS Emstekerfeld, der „unter Wert in der Tabelle steht“, so der Trainer. „Das ist ein spielerisch starker Gegner.“ Beim 1:1 bei Vorwärts Nordhorn Anfang Februar beobachtete Nünning den Gegner. „Und da war Nordhorn mit dem Unentschieden noch gut bedient. Emstekerfeld ist der mit Abstand beste Aufsteiger.“
Das bekam Biene schon beim 3:3 im Hinspiel zu spüren, insbesondere TuS-Stürmer Ercan Ablak, der zweimal traf, bereitete den Bienern Probleme. „Ihn müssen wir diesmal in den Griff bekommen“, sagt Nünning.
Der Trainer hofft darauf, dass er „endlich mal mit der gleichen Mannschaft“ spielen kann, wenngleich er mit Stefan Meiners, der unter der Woche beruflich verhindert war, und dem wieder gesunden Henning Geerdsen zwei Optionen mehr zur Verfügung hat. „Aber ich habe eigentlich keine Veranlassung, die Mannschaft nach dem Sieg gegen Oldenburg zu verändern“, sagt Nünning.
„Es sind ja noch zehn Spiele“
mir Papenburg.-Die Chancen auf den Spitzenkampf der Fußball-Bezirksoberliga hat sich Blau-Weiß Papenburg durch die letzten Niederlagen selbst genommen. Besonders nach dem 0:5 beim TuS Esens macht sich Ernüchterung breit beim Aufsteiger. „Wir müssen vieles besser machen“, sagt Trainer Walter Rusche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die Reserve des BV Cloppenburg (15 Uhr).
Mit der Rückkehr von Stefan Hermes (l.) rechnet Papenburgs Trainer Walter Rusche im Heimspiel gegen Cloppenburg II.
Eine einfache Erklärung für die heftige Niederlage in der Vorwoche hat Rusche nicht parat, mehrere Gründe habe es dafür gegeben. „Vielleicht auch, weil von unseren Spielern mehr draußen standen als auf dem Spielfeld“, sagt er, fügt aber sogleich hinzu: „Das ist aber keine Entschuldigung dafür.“ Esens sei einfach sehr stark gewesen, hochmotiviert – daran habe es seiner Mannschaft diesmal gefehlt.
Welche Leistungsträger ihm gegen Cloppenburg zur Verfügung stehen, wusste der Trainer vor dem Abschlusstraining nicht: „Wir haben im Moment große Probleme.“ Immerhin glaubt er, dass Stefan Hermes wieder auflaufen kann. Auch von Libero Thomas Uwelius und David Korte, die unter der Woche trotz Grippe spielten, erwartet er eine Leistungssteigerung.
Und so rückt der Trainer wieder das ursprüngliche Ziel der Papenburger, die 40-Punkte-Marke, in den Fokus, schränkt aber zugleich ein: „Es läuft halt nicht immer wie am Reißbrett entworfen – deshalb beteilige ich mich an so etwas auch nicht.“ Zu viele Unwägbarkeiten gebe es in einer Saison, so etwa, ob die Cloppenburger Verstärkung aus der ersten Mannschaft mitbringen. „Wir brauchen jedoch noch vier Punkte“, sagt er. „Es sind ja noch zehn Spiele.“
Endlich ein starker Gegner
um Spelle.-„Endlich wieder ein starker Gegner“, müsste der SC Spelle-Venhaus vor dem Duell in der Fußball-Bezirksoberliga am Sonntag (15 Uhr) gegen den TuS Esens eigentlich jubeln. Denn gegen Mannschaften von oben wusste die Elf zu überzeugen, während sie gegen Konkurrenz von unten eher enttäuschte.
Ganz bitter sind Trainer Michael Schmidt die Unentschieden beim VfL Löningen und Falke Steinfeld aufgestoßen. Sonst säße sein Team dem Spitzenreiter Oythe dicht im Nacken. „Eine Sache des Kopfes. Die Spieler scheinen die Mannschaften nicht ernst zu nehmen. Da fehlt die nötige Aggressivität“, sagt der Trainer. Gemeinsames Kaffeetrinken vor Auswärtsspielen wie Löningen oder Steinfeld wird es nicht mehr geben, damit niemand an leichte Punkte bei einer Kaffeefahrt glaubt.
Mit Esens kommt jetzt ein großes Kaliber. Die Ostfriesen haben seit acht Spielen nicht mehr verloren. Die letzte Niederlage resultiert vom 16. November! Esens hat sich auf Rang acht vorgeschoben, ist mit 17 Zählern aus neun Spielen drittbeste Auswärtself und hat sich der Abstiegssorgen fast entledigt.
Die Defensive des TuS steht schon länger gut. „Jetzt schießt Esens auch aus dem Spiel heraus Tore“, weiß Schmidt seit der Beobachtung des Gegners in Nordhorn. Die Ostfriesen sind sicherer geworden.
Die Speller sollen Einsatz und Spielfreude dagegensetzen. Sie hoffen, dass Daniel Rehers trotz der Roten Karte vom vergangenen Wochenende dabei ist. Sein Gegenspieler habe dem Referee bestätigt, dass der Speller Linksfuß keine Tätlichkeit begangen habe. „Wo nichts war, kann nichts bestraft werden“, hofft Schmidt.
Quelle: Emslandsport





