Blick Richtung Oberliga Niedersachsen
Eintracht: Der Auftakt zur großen Heimspielserie
Heute kommt Wilhelmshaven II an den Heideweg
ml Nordhorn. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn haben in der laufenden Saison noch acht Spiele auszutragen, sechs davon am heimischen Heideweg. Von den nächsten sechs Begegnungen werden sogar fünf im Eintracht-Stadion ausgetragen. Den Auftakt dieser Heimspielserie macht has heutige Nachholspiel (19 Uhr) gegen den SV Wilhelmshaven II, gegen den die Grafschafter in dieser Saison noch nicht angetreten sind.
Der Verein hat sich angesichts dieser Fülle von Heimauftritten etwas Besonderes ausgedacht: Für die Spiele gegen Hildesheim (1.5.), Lingen (6.5.) und Leer (8.5.) bietet der SV Eintracht drei Spiele zum Preis von zweien an. Vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen gegen den TSV Havelse wird an einer Sonderkasse das Kombiticket angeboten. Auch vor dem am Maifeiertag stattfindenden Spiel gegen den VfV Hildeheim gibt es die Ticktets noch zu erwerben. Für dieses Spiel hat sich der Verein zudem ein buntes Rahmenprogramm ausgedacht. Neben besonderen Attraktionen für die Kinder, die kostenfrei ins Stadion kommen, gibt es auch einen Grillstand – so wird das Oberliga-Spiel ein mögliches Ziel für jeden Mai-Radfahrer; Anstoß ist um 15 Uhr.
Zunächst allerdings steht der heutige Vergleich mit dem SV Wilhelmshaven II auf dem Programm. Eintracht-Trainer Shefqet Lajci hat die Jadestädter beobachtet und stellt sich auf einen extrem defensiv agierenden Gegner ein. Ob er sein Team erneut umbauen muss, hängt davon ab, ob einige zuletzt verletzten Stammkräfte wieder auflaufen können. In Hannover fehlten Torben Rattelsdorfer (Knieprobleme), Kevin Thiel (Handverletzung), Bertino Nacar (Muskelverletzung) und Hartmut Vrielmann (Adduktorenprobleme). Ganz sicher fehlen wird heute Mannschaftskapitän Herion Novaku, der nach seinem Platzverweis am vergangenen Wochenende gesperrt ist.
Angesichts der personellen Unklarheiten denkt der Coach intensiv über die Aufstellung nach. Die Frage ist: „Was ist die beste Formation?“
Die Zielsetzung ist trotz der Verletzungssorgen ein Sieg. „Wir wollen am Saisonende etwas erreicht haben – ob Erster oder Zweiter, spielt keine Rolle“, sagt Eintracht-Trainer Lajci. Doch für ihn geht es nicht nur um die laufende Saison. „Wir wollen zeigen, dass wir eine Mannschaft sind, mit der auch im nächsten Jahr zu rechnen ist“, erklärt der Fußball-Lehrer einen Beweggrund dafür, weiter Vollgas zu geben.
Quelle: Grafschafter Nachrichten
„Wir müssen wieder aufstehen“
heu Bad Rothenfelde. Mit seiner Zeit beim VfL Osnabrück hat Matthäus Zehn abgeschlossen, mit der 1:8-Niederlage beim SC Langenhagen noch nicht. „Wir müssen sehen, dass wir nach der Klatsche wieder aufstehen“, sagt der Abwehrchef des Fußball-Oberligisten SV Bad Rothenfelde vor dem heutigen Derby (18.30 Uhr, heristo-Sportpark) gegen die VfL-Reserve.
Mit einer lockeren Trainingseinheit wollten die Salinenstädter gestern Abend die Erinnerungen an das unerklärliche Debakel aus den Knochen schütteln, doch der Stachel saß tief: „Es war ein rabenschwarzer Tag, auch für mich persönlich. Ich habe drei dicke Böcke geschossen“, sagt Zehn, der erstmals in dieser Spielzeit ausgewechselt wurde. Dabei hatte der 25-Jährige im bisherigen Saisonverlauf mit konstanten Leistungen überzeugt. Mit Marko Tredup als weiterem Ex-Vfler bildete Zehn ein kaum zu überwindendes Bollwerk in der Rothenfelder Innenverteidigung.
Einige höherklassige Vereine wurden auf den robusten Kopfballspezialisten aufmerksam, doch Zehn erstickt die Wechselgerüchte im Keim: „Ich bleibe in Rothenfelde“, macht der Ex-Borgloher unmissverständlich klar. Private und berufliche Gründe – Zehn arbeitet im Maschinenbau der Georgsmarienhütte GmbH – sind dafür verantwortlich, aber auch das gute Mannschaftsklima in Rothenfelde: „Wir verstehen uns sehr gut. Hier gibt es auch eine dritte Halbzeit“, nennt der Abwehrrecke die Vorteile an der Saline.
In seinen beiden Spielzeiten beim VfL Osnabrück II (bis 2006) wurde Zehn nicht glücklich, obwohl „wir mit Heiko Flottmann einen super Trainer und mit Kalla Diehl einen klasse Betreuer hatten“. Zehn fehlte wie vielen seiner Teamkollegen („von denen sind nur noch Christian Schiffbänker und Edgar Bernhardt da“) die Perspektive nach oben. Heute will er dem VfL zeigen, was er wirklich kann.
Quelle: Neue OZ
Marko Rebien – kein Freund alter Fußball-Weisheiten
Bornreihes Coach vor dem heutigen Heimspiel gegen den Spitzenreiter Goslar: Bei uns kommt es auf jedes Gegentor an
Von Thomas Müller
Bornreihe. Die alte Fußballer-Weisheit, wonach man als abstiegsgefährdete Mannschaft gegen einen souveränen Tabellenführer nichts zu verlieren habe, mag Marko Rebien so nicht stehenlassen. “Bei uns kommt es auf jedes Gegentor an”, betont der Trainer des SV Blau-Weiß Bornreihe vor dem heutigen Nachholspiel der Oberliga Niedersachsen Ost gegen den Goslarer SC (Anpfiff um 18.30 Uhr auf dem Platz bei Postels).
Das könne man sich einfach nicht leisten, dass einen der Spitzenreiter auseinander nimmt. Folglich lautet Rebiens Devise: Das Spiel solange wie möglich offen halten, um Goslar vielleicht nervös zu machen. “In Stade haben die auch nur mit Ach und Krach ein 2:1 erspielt”, erinnert Rebien an das Spiel des designierten Aufsteigers am vergangenen Sonntag beim Tabellenviertletzten. Daraus spricht Hoffnung. Hoffnung, dem hohen Favoriten vielleicht doch ein Bein stellen zu können.
Im Hinspiel hatten die Bornreiher einen Punktgewinn schon fast in der Tasche. Julian Geils (damals Mittelfeldakteur) erzielte in der 81. Minute den 3:3-Gleichstand – sein zweiter Treffer des Spiels. Doch auch der reichte nicht; in der Nachspielzeit erhöhten die Goslarer per Doppelschlag auf 5:3. Solche Gegentore in letzter Sekunde sind besonders bitter. Ähnlich wie zuletzt das frühe 0:1 gegen Gifhorn, das bekanntlich Julian Geils mit einem schweren Patzer erst möglich machte. “Aber danach hat Julian ja ein gutes Spiel gemacht”, nimmt der Coach seinen Manndecker in Schutz. Eine Szene, die eben passierte, und bei der ein Trainer völlig machtlos ist. “Selbst wenn ein Felix Magath am Seitenrand steht, haut der Spieler am Ball vorbei”, sinniert Rebien. Nein, das ist vergessen. Jetzt gelte es, solche Fehler zu vermeiden. “Und ich hoffe, dass meine Stürmer in solchen Situationen ebenso schnell reagieren wie Gifhorns Fabian Klos”, sieht Rebien die Schlüsselszene als Lehrbeispiel. Apropos
Stürmer: Da wird es heute eng beim SV Blau-Weiß. Konstantin Rosbach fällt schon mal berufsbedingt aus. Nils Gresens, ohnehin angeschlagen, könnte wegen eines Vorstellungsgespräches vielleicht nicht pünktlich am Platz sein.
Und weiter geht es mit den Ausfällen: Henry Sung, am Sonntag für eine Viertelstunde im Einsatz, ist noch lange nicht soweit, dass er unbeschwert spielen kann. “Ich habe ihn nur gebracht, weil sonst keiner mehr auf der Bank war”, erklärt Rebien und fügt hinzu, dass im Zweifel Henry Sungs Gesundheit vorgehe. Weil zudem der gesperrte Tino Brünjes nicht spielen kann und selbst Co-Trainer Marcel Baake nicht da ist (beruflich verhindert), wird es personell also ganz eng bei den Moorteufeln. “Was hilft’s”, versucht der Bornreiher Coach dennoch Zuversicht zu verbreiten, “dann müssen wir aus der Not eine Tugend machen. Je länger wir ein 0:0 halten, desto besser für unser Selbstvertrauen.”
Quelle: Osterholzer Kreisblatt
GSC will Moorteufel in den Bann schlagen
Von Frank Saigge
Wenn es nach den Erwartungen verläuft, dann kann die Situation für den Goslarer SC 08 am Mittwochabend noch günstiger als bisher schon aussehen. Während der Tabellenführer um 18.30 Uhr bei Blau-Weiß Bornreihe zu Gast ist, stehen sich im Verfolgerduell
VSK Osterholz-Scharmbeck und Hansa Lüneburg gegenüber.
Ein Selbstgänger für den Spitzenreiter sind allerdings auch die Partien gegen die Abstiegskandidaten nicht. „Ich schätze Bornreihe ein paar Prozent stärker ein als Stade. Insofern können wir uns eine solche zweite Halbzeit wie am Sonntag nicht leisten“, sagt Trainer Goran Barjaktarevic, der mit der Einstellung seiner Schützlinge nach der Pause nicht zufrieden war. „Wenn die Spieler den Aufwand selbst dosieren wollen, um Kräfte zu sparen, dann kann das schnell schiefgehen. In Bornreihe dürfen wir uns jedenfalls nicht ausruhen.“
Die Moorteufel sind auf heimischem Gelände vor einer meist stattlichen Zuschauerkulisse nur schwer zu schlagen. Das musste im Mai 2000 im letzten Saisonspiel auch eine damals um die Meisterschaft kämpfende GSC-Mannschaft erfahren, als sie dort mit 0:1 verlor.
Auch im Hinspiel, der Premiere des GSC nach dem Aufstieg in die Oberliga, sah es noch nicht nach der Kräfteverteilung aus, wie sie die jetzige Tabelle ausweist. Damals hieß es, nachdem die Goslarer drei Tore nach Standards kassiert hatten, bis in die Nachspielzeit hinein 3:3, ehe Krzysztof Podolczak und Luc Ndjock noch zum 5:3-Endstand trafen.
Heute sprechen die Voraussetzungen eindeutiger für die Gäste, wenn sie denn 90 Minuten lang konzentriert auftreten. Personell stellt sich die Situation wie vor dem Spiel in Stade dar, so dass nur geringfügige Änderungen in der Startelf zu erwarten sind. Benjamin Doll ist wieder einsatzfähig; Hannes Wilking hingegen wird das lädierte Knie erst in der kommenden Woche wieder voll belasten und fällt weiter aus.
Quelle: Goslarsche Zeitung
Von wegen goldene Ananas
VSK will den Vizetitel / Heute kommt der Tabellenzweite FC Hansa Lüneburg
Von Werner Maaß
Osterholz-Scharmbeck. Auch wenn es weder um Auf- noch Abstieg geht: Dieser VSK Osterholz-Scharmbeck hat sich ganz konkrete Ziele gesetzt. Die Vizemeisterschaft soll es in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost sein, so hat es die Mannschaft unmissverständlich beschlossen. Damit steht fest: Der VSK wird hochmotiviert in das Spitzenspiel am heutigen Mittwochabend um 19.30 Uhr in Pennigbüttel gegen den Tabellenzweiten FC Hansa Lüneburg gehen. Von wegen goldene Ananas!
Trainer Günter Hermann braucht gar keine spannenden Geschichten zu erfinden, um seine Schützlinge heiß zu machen “Die Jungs haben selber gesagt, dass sie Zweiter werden wollen. Das hat man dann auch an der Reaktion im Spiel bei Ölper gesehen. Das hat mir gefallen”, sagte Günter Hermann, der dem eigenen Bekunden nach zur Pause in der Kabine mehr oder weniger seinen Mund gehalten hat. Ob Standpauke oder andächtiges Schweigen – das Team hatte verstanden und den 0:1-Pausenrückstand in einen 3:1-Sieg umgewandelt. Und eine solche Reaktion zeigt für gewöhnlich nur eine Mannschaft, die auch ganz konkrete Ziele verfolgt.
Bei einer Niederlage gegen Lüneburg wäre dieser Vizetitel allerdings vermutlich futsch. Doch daran denken weder Coach noch Spieler. Auch wenn Günter Hermann mit viel Respekt vom Gegner spricht: “Die haben vorne zwei sehr gefährliche Stürmer. Und im Mittelfeld stehen die sehr kompakt.” Doch Hermann wäre nicht Hermann, hätte er nicht auch einige Schwachstellen ausgemacht, als er den FC Hansa sowohl in Bornreihe als auch in Heeslingen unter die Lupe nahm: “Hinten hat die Mannschaft durchaus einige Schwächen.” Der völlig überraschenden Heimschlappe der Lüneburger vom vorigen Wochenende gegen den Abstiegskandidaten Weende Göttingen misst Hermann allerdings keinerlei Bedeutung für das heutige Gipfeltreffen bei.
Wer drei Tore in einem Spiel schießt und damit fast im Alleingang das Spiel kippt, der hat natürlich auch bei Günter Hermann gute Karten. Yasin Bilgin hatte beim 3:1-Erfolg bei Ölper alle VSK-Treffer erzielt. Somit steht fest: Bilgin wird an der Seite von Manuel Weinrich die Abteilung Attacke beim VSK bilden. Weinrich ist für Hermann ohnehin gesetzt. Für Patrick Bärje bleibt zunächst nur der Platz auf der Bank. Oder aber der Platz daheim im Bett, denn Bärje plagt sich derzeit mit einer Allergie herum.
Bleibt die Position des zweiten Innenverteidigers an der Seite von Dennis Votava. Rolf Bornsiep hatte mit einer soliden Leistung gegen Ölper Werbung in eigener Sache betrieben. Doch auch Tobias Stöhr darf sich Hoffnungen machen. “Ich hatte Tobias Stöhr immer im Blick. Er hat in der U 23 gute Leistungen gezeigt. Er hätte sich einen Einsatz sicherlich verdient”, sagte Hermann.
Im Blick hat Hermann einen weiteren Akteur, der derzeit allerdings noch den Dress des BV Cloppenburg trägt: Moritz Steidten. Der Defensivspieler will am Ende der Saison aus Cloppenburg weg und steht dem Vernehmen nach im Kontakt mit Oldenburg und dem FC Oberneuland. Und mit seinem Ex-Klub, dem VSK, bei dem sich Steidten sehr wohl gefühlt hatte. “Moritz würde gerne zu uns kommen. Jetzt müssen wir sehen, ob wir das realisieren können”, sagte Hermann, der allerdings auch noch einen Linksfuß auf der Rechnung hat. Den Namen wollte Hermann noch nicht preisgeben, nur soviel: “Wir sind da dran, er wird demnächst zum Probetraining kommen.”
Quelle: Osterholzer Kreisblatt
Duo fehlt, aber SSV spielt auf Sieg
Fußball-Oberliga: Vorsfelder gastieren heute bei Eintracht Northeim und wollen weitere Punkte sammeln
Von Arne Buchcik
VORSFELDE. Die zweistellige Punktzahl soll endlich erreicht werden: Fußball-Oberligist SSV Vorsfelde holt heute (18.30 Uhr) eines seiner vielen ausgefallenen Spiele nach. Bei Eintracht Northeim will die Mannschaft von Coach Holger Ballwanz nach dem jüngsten Rückschlag gegen den TSV Ottersberg wieder punkten.
“Die Pleite gegen Ottersberg hat uns nicht zurückgeworfen”, sagt SSV-Torwarttrainer Olaf Timmas. Allerdings räumt er ein, dass die Spieler die Köpfe ein bisschen hängen ließen. “Die Stimmung ist wieder etwas runtergegangen.”
Deswegen seien die vielen Nachholspiele durchaus positiv zu betrachten. Bis zum Saisonende müssen die Vorsfelder immer zweimal in der Woche ran. Schlechte Auftritte können also mit einer guten Leistung sogleich wettgemacht werden. “Super ist, dass die Jungs fast nur spielen und nicht ewig trainieren müssen. Aber nach vielen Partien wird es immer anstrengender auf dem Platz. Das schlaucht natürlich”, betont Timmas.
Besonders für die Moral der Eberstädter wäre ein Sieg in Northeim ziemlich wichtig. “Dafür müssen wir aber konzentriert sein. Nur so sind wir eine schlagfertige Truppe”, weiß Timmas.
Fehlen wird dem SSV Mohamed Magri, er spielt zeitgleich mit der A-Jugend im Halbfinale des Niedersachsen-Pokals. Auch hinter Sören Teichmanns Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Da er eventuell Spätschicht hat, muss er vielleicht passen. Weil die Personaldecke immer noch sehr dünn ist, füllen Steve Winterboer und Sebastian Kruppe aus der Reserve den Kader auf.
Für die nächste Spielzeit haben in dieser Woche Gespräche mit Christoph Gehrmann stattgefunden. Der Offensivspieler aus der SSV-A-Jugend soll die dann mit großer Wahrscheinlichkeit in der Bezirksoberliga spielende Mannschaft verstärken.
Quelle: Wolfsburger Nachrichten





