Blickwinkel Bezirksoberliga

Die Mannschaft der Stunde ist zu Gast

hsz Biene.-Seit Mitte November hat der TuS Esens kein Spiel mehr in der Fußball-Bezirksoberliga verloren. Am Sonntag (15 Uhr) gibt die seit inzwischen 13 Partien ungeschlagene „Mannschaft der Stunde“ aus Ostfriesland ihre Visitenkarte beim SV Holthausen/Biene ab.

Zwei dicke Ausrufezeichen setzte der Tabellensiebte von der Nordseeküste unter anderem mit Auswärtssiegen beim Spitzenreiter in Nordhorn (1:0) und beim Tabellenzweiten in Oythe (3:0). Die letzte Niederlage auf des Gegners Platz datiert vom 13. September 2008 (1:2 beim VfB Oldenburg II).
Bienes Trainer Bernhold Nünning fürchtet besonders die Esenser Konterstärke. Seine Maßgabe lautet deshalb: „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen.“ Um das zu vermeiden, will der Coach die Defensive stärken, nachdem er beim 4:0-Sieg in Steinfeld am vergangenen Wochenende noch auf drei Spitzen gesetzt hatte. Nun plant er mit zwei Angreifern. Zudem kündigt er als Sicherheitsmaßnahme die Installation eines zweiten „Sechsers“ auf der wichtigen Position vor der Abwehr an.

Das heißt aber nicht, dass sich die Gastgeber verhalten werden wie das „Kaninchen vor der Schlange“. Schließlich steht Holthausen/Biene in der Tabelle vier Punkte und vier Ränge vor den Ostfriesen. Außerdem sollen die Aufstiegsambitionen nicht ausgerechnet auf heimischem Terrain einen Dämpfer erhalten. In dieser heißen Phase der Saison sei „alles andere als ein Sieg eine Niederlage“, stellt Bernhold Nünning klar. Daran wird vorerst kein Gedanken verschwendet. Die jüngste 0:1-Niederlage des Konkurrenten aus Oythe in Steinfeld müsste die Motivation seiner Schützlinge noch einmal erhöht haben, glaubt der Trainer. Er setzt auch auf die zwischenzeitlich im Training fehlenden Johannes Kues (Grippe) und Hendrik Bemboom (Unwohlsein). Nünning: „Wir sind gut gerüstet.“

Quelle: Emslandsport

 

Blau-Weiß: Konstanz ist das Ziel

hsz Papenburg.-Trotz neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone und nur noch sechs ausstehenden Spielen ist der Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksoberliga für Blau-Weiß Papenburg noch nicht unter Dach und Fach. Dieser Meinung ist zumindest BW-Trainer Walter Rusche vor dem Heimspiel gegen den VfL Oythe (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir brauchen noch ein paar Zähler“, sagt Rusche. Gegen den Aufstiegsaspiranten aus dem Kreis Vechta sollen möglichst drei Punkte auf der Habenseite verbucht werden, zumal Oythe zuletzt nicht überzeugen konnte. Die überraschende 0:1-Niederlage am Mittwoch beim abgeschlagenen Tabellenvorletzten Falke Steinfeld will Rusche aber nicht überbewerten: „Das war ein Derby.“ Er habe Oythe beim 2:1-Sieg über die SpVg. Aurich in der Vorwoche gesehen, als die Platzherren eine gute Leistung gezeigt hätten. VfL-Stürmer Simon Engelmann markierte in dieser Begegnung seine Saisontore Nummer 14 und 15. Ihn müssen die Blau-Weißen in den Griff kriegen, wenn sie nicht wie im Hinspiel wieder vier Treffer kassieren wollen. Beim 4:4 in Oythe hatten die Kanalstädter bereits mit 4:1 in Führung gelegen, ehe die Gastgeber innerhalb weniger Minuten noch ausgleichen konnten. Dieses Negativ-Erlebnis wolle man wieder ausmerzen, verspricht Walter Rusche.
Der Papenburger Trainer kann gegen den Tabellenzweiten seine derzeit vermeintlich beste Formation auf den Rasen schicken. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler fit. Der zwischenzeitlich angeschlagene Markus Uken wirkte bereits beim 3:0-Derbysieg in Ihrhove am vergangenen Wochenende wieder mit, als die Blau-Weißen eine Serie von zuvor sechs sieglosen Partien beendeten. Walter Rusche ist deshalb optimistisch: „Wir sind guter Dinge.“

Der Trainer gibt das Ziel aus, in den verbleibenden Begegnungen „wieder konstanter zu spielen“. In Biene und Spelle wäre man glücklich, wenn die Papenburger dieses Vorhaben bereits gegen Oythe in die Tat umsetzen. Im Aufstiegskampf käme Schützenhilfe aus dem nördlichen Emsland gerade recht.

Quelle: Emslandsport

 

Schmidt trotzt der Verletztenmisere

mir Spelle.-Einem Puzzle gleicht derzeit die Aufgabe von Michael Schmidt, eine spielstarke Mannschaft auf das Feld zu schicken. Allein: Die Puzzleteile gehen dem Trainer des Fußball-Bezirksoberligisten SC Spelle-Venhaus vor der Heimpartie am Sonntag (15 Uhr) gegen Concordia Ihrhove langsam aus.

Zuerst die Herzmuskelentzündung von Waldemar Subenko, dann der Kreuzbandriss von Kapitän Markus Schütte (siehe unten): Die ohnehin in dieser Saison gebeutelten Speller erwischte es zuletzt hart. Zumal neben Schütte und Subenko, die einige Monate nicht zur Verfügung stehen werden, morgen auch Sebastian Laege noch einmal ausfällt: Er musste sich am Freitag einer kleinen Operation an der Hand unterziehen.
„Wir müssen in dieser Saison einiges verkraften, vom Glück verfolgt sind wir derzeit wirklich nicht“, sagt Schmidt – und dennoch betont er: „Das, was auf dem Platz steht, ist stark genug, sich gegen Ihrhove durchzusetzen. Wir kommen auch damit zurecht.“ Immerhin mischt sein Team weiterhin im Aufstiegsrennen mit, hat bei fünf Heimpartien in sieben ausstehenden Spielen gar ein gutes Restprogramm

Auf geschicktes Verschieben der übrigen Teilchen bei seinem Aufstellungspuzzle setzt Schmidt gegen den Drittletzten, den er vom 1:1 im Hinspiel als „unangenehmen Gegner mit spielerischen Potenzial“ im Gedächtnis hat. Gut möglich sei, dass Simon Lampen in die Elf rücke, auch wenn der Defensivspieler nach seiner Leistenverletzung noch nicht trainieren konnte. Eine Alternative bietet sich Schmidt auch durch die Rückkehr von Jens Kröger, der zuletzt auf einer Studienfahrt weilte.

Quelle: Emslandsport

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