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„Wir müssen drei Punkte mitbringen“

Hat TuS Lingen die Packung verdaut?

„Wir müssen drei Punkte mitbringen“   Lingen (hegt) – Fußball-Oberligist TuS Lingen steht heute (18 Uhr) beim VfL Oldenburg mit dem Rücken zur Wand.
Bei einer Niederlage droht der erneute Abrutsch auf Rang 13, da Hildesheim schon Mittwoch gegen Bavenstedt punktete und gegen den Heesseler SV erneut der eindeutige Favorit ist. Sollte Arminia Hannover nach dem Sensations-8:1-Sieg in Heessel auch in Pewsum erfolgreich sein, ist der TuS wieder auf einem Abstiegsplatz.
Auf die Tordifferenz kann der TuS Lingen nicht mehr setzen. Nur 28 Tore hat der TuS in 28 Spielen geschossen, seltener traf allein der SV Wilhelmshaven II. 64 Tore hat der TuS Lingen kassiert. Das macht 36 Tore in der negativen Differenz; schlechter steht hier nur der Heesseler SV. Sicher ist, dass der 13. Rang reicht. Diese Zielrichtung gilt für den TuS.
Zuerst einmal steht die Aufgabe beim VfL Oldenburg an. Trotz der Auseinandersetzungen um Saisonziele, Etat und die Zukunft, trotz des Abschieds des Trainer-Duos Frank Claaßen/Ulf Kliche zum Saisonende zeigte sich der VfL Oldenburg zuletzt von seiner engagierten Seite. Die Mannschaft will noch weiter nach oben, und ein halbes Dutzend an Spielern könnte sich noch für andere Klubs empfehlen. So gesehen wird der VfL „nichts herschenken“.
Damit rechnet Lingens Trainer Georg Schultejans auch nicht. Ein Punkte müsste reichen, um nicht auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. „Nein, wir wollen drei Punkte“, meint der engagierte Trainer. „Wir müssen siegen, denn sonst kommen wir schon jetzt in die Bredouille“. Bei 29 Punkten habe Lingen die „unangenehmste Konstellation“ der Abstiegsanwärter. Mit 32 Punkten auf der Haben-Seite würde die Reise in die Grafschaft leichteres psychologisches Gepäck haben.
Lingens Mannschaft stellt sich dieses Mal nicht von selbst auf. Wladimir Schenemann drängt in die Elf; wäre auch im Vierer-Abwehr-Verbund eine passende Alternative, doch Heiner Bollmer ist wieder fit. Auch Rainer Kremer drängt in die Elf.
Bald kann Schultejans auch wieder mit Jens Helming rechnen. Der 19-jährige Abiturient bietet sich für die Finalspiele und die Niedersachsen-Auswahl an. Auch Eugen Ferderer ist wieder im Training.

 

SVM-Motto: Empfehlung – Göttsch fällt heute gegen Oldenburg aus

Meppen (hegt) – Die Vorentscheidung um Platz drei fällt heute (17 Uhr) in der vivaris-Arena. Bei einem Sieg des Fußball-Oberligisten SV Meppen hätte Trainer Hubert Hüring sein Saisonziel, das vor acht Monaten mit dem „ersten Drittel“ angegeben wurde, übererfüllt. Die Meppener Akteure könnten in den beiden ausstehenden April-Spielen aber auch durch eine engagierte Leistung dafür sorgen, dass die anstehenden Duelle gegen den VfB Oldenburg und dann TuS Lingen (15. Mai) zum „Knaller“ werden. Zwischenzeitlich anvisierte Ziele sind nicht mehr erreichbar, jetzt wollen die Fans wenigstens kein kämpferisches Fiasko erleben. Nichts Neues gibt es weniger als einen Monat vor dem Saisonende von der Trainerfront. Es gibt einige interessante Bewerbungen, wobei für die Entscheidung nach wie vor ein Zeitraum von drei Wochen angepeilt wird. Auch die Oberliga-Elf hat einige Alternativen. Zwar sind Stefan Wille und Hüseyin Dogan weiter verletzt und auch Bastian Göttsch (Oberschenkelzerrung im Abschlusstraining) fällt aus, dafür steht Patrick Schnettberg wieder zur Verfügung. Zudem bot sich Lincoln Assinouko in der Reserve an. Trainer Hubert Hüring bietet auf der rechten Seite erneut Bernd Grotlüschen auf, und Sebastian Schepers soll mit seiner Schnelligkeit und Ballsicherheit auf der anderen Seite für Druck sorgen. Außerdem steht als „Dampfmacher“ Marcel Hoppe bereit, dessen Rot-Sperre Trainer Hüring zwar zunächst erboste, dessen Frechheit und Spielwitz ihn dann aber wieder milde stimmte.

Quellen: Emsland Kurier

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