Klassenerhalt in greifbarer Nähe

ho Berlin.-Die Zweitliga-Fußballerinnen von Victoria Gersten haben einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Im Gastspiel beim direkten Mitkonkurrenten Union Berlin setzten sich die Emsländerinnen mit 3:1 (2:0) durch.

„Die Freude ist natürlich groß, auch wenn ich mit den Mädels noch mal über die zweite Hälfte reden muss“, sagte Trainerin Maria Reisinger. Denn die Gerstenerinnen hatten losgelegt wie die Feuerwehr und früh zwei Tore durch Martina Fennen (4.) und Sarah Schneider (29.) markiert.
Wer zur Halbzeitpause jedoch glaubte, die Gerstenerinnen würden den Sieg nun locker nach Hause spielen, sah sich getäuscht. „Undiszipliniertheit und eine mangelnde Einstellung kann ich in dieser heißen Phase nicht durchgehen lassen“, ärgerte sich Reisinger über einen totalen Bruch im Spiel. Sie will die Defizite im Training aufarbeiten lassen: „Das wird mannschaftsintern geklärt.“ Die 37-Jährige will nichts dem Zufall überlassen – schließlich ist der Klassenerhalt greifbar nah. Die Trainerin musste ansehen, wie aus dem Gewühl heraus der Anschlusstreffer für Union Berlin durch Sarah Hupfer (60.) fiel. In der Folgezeit parierte Gerstens Keeperin Vera Oude-Wesselink zweimal stark und rettete die Führung. Mit der Einwechslung von Tanja Baumann (79.) bewies Reisinger dann ein glückliches Händchen. Baumann verwandelte einen Eckball direkt und stellte damit den Endstand her.

„Wir bleiben jetzt dran. Es stehen noch drei Endspiele aus“, pocht Maria Reisinger auf eine optimale körperliche Verfassung und hundertprozentige Konzentration in der Schlussphase der Saison.

Union Berlin – Vic. Gersten 1:3 (0:2)
Victoria Gersten: Oude-Wesselink – Börger, Heitmann, Roters, Freckmann – B. Kappel (87. Schwering), I. Kappel, Reisinger, Sieksmeyer (59. Baumann) – Fennen (90. Altevolmer), Schneider

Gelb Karte: Britta Kappel – Zuschauer: 200

– Schiedsrichter: Heuschkel (Zeulenroda).

0:1 Martina Fennen (4.), verwandelt aus fünf Metern Entfernung. 0:2 Sarah Schneider (29.), mit einem Alleingang. 1:2 Sarah Huper (60.), aus dem Gewühl heraus nach Unsicherheiten in der Gerstener Hintermannschaft. 1:3 Tanja Baumann (79.), mit einem direkt verwandelten Eckball.

Quelle: Emslandsport

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