Kleve beim Pokalfinale an der Linie

Karriere-Highlight

ml/dpa Nordhorn. Guido Kleve vom SV Vorwärts Nordhorn steht vor seinem bisherigen Karriere-Highlight: Der 32-Jährige gehört zum Schiedsrichter-Gespann, das am 30. Mai das DFB-Pokal-Finale im Berliner Olympia-Stadion zwischen den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und Bayer Leverkusen leiten wird. Die Partie wird von Dr. Helmut Fleischer (Sigmertshausen) gepfiffen, seine Assistenten werden Kleve und Sönke Glindemann (Erftstadt) sein; als Vierter Offizieller fungiert Lutz Wagner (Hofheim).

„Das ist toll und wirklich etwas Besonderes. Ich freue mich darauf“, sagt Kleve, der mit seinen Kollegen gestern vom Deutschen Fußball-Bund nominiert wurde. Für den Referee, der mittlerweile in Köln wohnt und arbeitet, kam die Ansetzung überraschend. „Obwohl man natürlich weiß, dass Helmut Fleischer das Finale noch nicht gepfiffen hat“, sagt er. Fleischer, der bereits seit 1990 DFB-Referee ist und in dieser Zeit 160 Bundesliga- und 101- Zweitliga-Spiele leitete, hat als Münchner oftmals das Problem, dass der FC Bayern das Endspiel erreicht.

Beim Finale war in den vergangenen Jahren zumeist auch Kleve dabei – allerdings in der Zuschauerrolle. Dieses Mal wird der Nordhorner im Mittelpunkt stehen, doch das schreckt den 32-Jährigen nicht. „Beim Pokalfinale steht man natürlich unter besonderer Beobachtung, der Druck ist groß. Das ist aber auch bei normalen Bundesliga-Spielen gegeben durch die enorme Medienpräsenz“, sagt Kleve. Er empfindet die Nominierung wie Kreis-Schiedsrichter-Obmann Holger Waldmann auch als Auszeichnung für die hiesigen Unparteiischen. „Wir sind stolz darauf, dass Guido Kleve die Grafschafter Schiedsrichter-Zunft in Berlin vertritt. Das ist ein absolutes Highlight – auch für unsere Schiedsrichter“, sagt Waldmann.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

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