FC 09: Lockerer Auftakt mit 15 Spielern
Schüttorfer Bezirksoberliga-Fußballer nehmen Saisonvorbereitung auf
db Schüttorf. Hendrik Schütte trug das Motto des FC Schüttorf 09 für die kommende Saison in der Fußball-Landesliga auf seinem T-Shirt: „Nie wieder Bezirksliga“ stand auf dem Kleidungsstück des Mittelfeldspielers, das beim ersten Training des Aufsteigers am Sonntag schon den einen oder anderen Schweißtropfen aufnehmen musste. Trainer Siggi Wolters hatte 15 Spieler zum ersten Treffen der Vorbereitung auf dem Sportplatz an der Salzberger Straße versammelt, die alle das von Schütte zur Schau gestellte Ziel teilen: Sie möchten den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen, die in der abgelaufenen Saison noch Bezirksoberliga hieß.
„Wir werden jeden Sonntag ein Endspiel haben“, blickte Trainer Wolters schon einmal voraus. Von den 18 Teams in der Liga werden mindestens sieben absteigen, so viel ist nach der Ankündigung von Staffelleiter Werner Busse klar. „Wenn dieser Druck nicht wäre, könnte es eine richtig schöne Saison werden“, grinste der 09-Übungsleiter.
Von der bevorstehenden Anspannung war allerdings am Sonntag noch nichts zu spüren: Nach einem gemeinsamen Frühstück folgte eine lockere Trainingseinheit zum Auftakt, bei der meist Co-Trainer Sebastian Röttger das Kommando führte. Dessen Bruder Christoph, der von den Sportfreunden aus Schwefingen nach Schüttorf kommt, und Sebastian Schmagt (SV Suddendorf-Samern) konnte Wolters als Zugänge begrüßen. Stürmer Rainer Kremer vom TuS Lingen war wegen seines Urlaubs noch nicht dabei und trainiert erst ab heute mit.
„Christoph ist ein Talent – sehr beweglich mit einem guten linken Fuß. Und Sebastian Schmagt hängt sich richtig rein“, lauteten die ersten Erkenntnisse des Schüttorfer Trainers, der in Zukunft besonders auf Rainer Kremer bauen muss, denn neben Ercan Sancar hat auch Dada Bugera die Obergrafschafter wieder in Richtung Niederlande verlassen. „Dada hat 16 Tore für uns geschossen, aber ich glaube, dass Rainer seinen Abgang kompensieren kann. Von ihm verspreche ich mir einiges“, sagte Wolters. Vor der neuen Saison hat er jedenfalls keine Angst. „Wir haben den Vorteil, dass wir eine eingespielte Mannschaft haben“, gab sich Wolters zuversichtlich.
Quelle: Grafschafter Nachrichten





