„Mindestens 20 Tore Ziel“
um Spelle.-Ein wenig überraschend ist Stefan Raming-Freesen in der Vorbereitung vom SV Meppen zum SC Spelle-Venhaus gewechselt. Der 21-jährige Offensivspieler, der in Osnabrück im dritten Semester Agrarwissenschaft studiert, erläutert seine Ziele mit dem neuen Klub.
In der vergangenen Saison sind Sie in allen 34 Oberligaspielen des SV Meppen zum Einsatz gekommen und haben neun Tore erzielt. Warum sind Sie eine Klasse nach unten zum SCSV gewechselt?
Ich wusste, dass es mit dem neuen Trainer und rund einem Dutzend neuen Spielern, von denen der Coach einige mitgebracht hat, schwer wird. Ich habe gehofft, dass ich wieder auf der rechten Seite spielen kann, aber mit Jens Robben ist ein Superspieler aus der 2. Liga gekommen. Ich will unbedingt spielen. Nur Kurzeinsätze wären mir zu wenig. Dann kam das Angebot von „Wolle“ Schütte, der mich angerufen hat im Trainingslager. Ich habe mich mit dem Sportlichen Leiter Reinhold Tattermusch und Claaßen zusammengesetzt. Claaßen hat gesagt, es wäre das Beste, wenn ich spielen würde, auch wenn er mich nur ungern gehen lassen würde. Letztlich war es meine eigene Entscheidung, nach Spelle zu wechseln. Sie fiel nicht leicht, war aber richtig.
Spelle wird hoch gehandelt. Wie sind die Perspektiven nach der Auftaktniederlage in Wilhelmshaven?
Ich sehe uns auf jeden Fall im oberen Tabellendrittel. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, werden wir eine gute Rolle in der Liga spielen. Ich bin gespannt, was die Truppe reißen kann, wenn alle Spieler wieder fit sind.
Wie ist Ihr persönliches Befinden vor der Heimpremiere Sonntag gegen Brake?
Ich habe mir persönlich mindestens 20 Tore als Ziel gesetzt. Ich fühle mich gut und wurde in Spelle wahnsinnig nett aufgenommen. Ich verstehe mich mit allen. Auch das Umfeld passt. Die Leute sind super nett zu mir. Der Druck ist vielleicht nach der Auftaktniederlage schon da. Zur Heimpremiere wäre ein Sieg schön.
Quelle: Emslandsport





