Thoben sieht „ein anderes Spiel“

Meppen.-Nicht lange aufhalten will sich Robert Thoben mit dem 1:0-Sieg bei Concordia Emsbüren vom letzten Wochenende. „Am Sonntag bekommen wir es mit einem gänzlich anderen Spiel zu tun“, prognostiziert der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Meppen II vor dem Heimspiel im Schatten der Vivaris-Arena gegen den Haselünner SV (So., 15 Uhr).

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – frei nach diesem Motto versucht Thoben, seine Spieler neu zu orientieren und den Blick ohne Überheblichkeit auf das Altkreis-Derby gegen Haselünne zu richten. „Wenn es gegen Meppen geht, ist jeder Gegner besonders motiviert“, sagt Thoben, der darin einen psychologischen Vorteil für den Gegner sieht – zumal dieser umso größer wird, je kleiner die räumliche Entfernung zwischen den Klubs ist.

Andererseits verfügen Thoben und sein Trainerkollege Josef Menke über erheblich mehr personelle Reserven als Branko Dragutinovic, der Trainer des Haselünner SV. Das „Luxusproblem“ fängt für die Meppener Coaches bereits im Tor am: Die anhaltenden Kniebeschwerden bei Stamm-Keeper Chris Dinganga eröffnen für Florian Hillebrand und Max Beckmann gleichermaßen Einsatzchancen. Hillebrand, die etatmäßige Nummer zwei der Oberliga-Elf, steht zur Verfügung, da die erste Mannschaft bereits heute spielt. Beckmann lauert als hoffnungsvoller Keeper, der gerade aus der Jugend kam, auf seine Chance.

Quelle: Emslandsport

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