Ex-Biener Geerdsen als Libero fest eingeplant

Union Lohne bereitet sich unter dem neuen Trainer Hardy Stricker auf die Bezirksligasaison vor

db Lohne. Mit vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten bereitet sich der Fußball-Bezirksligist Union Lohne im Moment auf die neue Saison vor. Gleichzeitig ist es auch die Zeit, in der die Spieler des Grafschafter Klubs ihren neuen Trainer Hardy Stricker genauer kennen lernen. Und umgekehrt ist es genauso: „Das ist eine zähe Truppe“, verteilt Stricker, der in der abgelaufenen Spielzeit noch die zweite Mannschaft des Vereins betreute, ein Kompliment an sein neues Team. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist der SV Union aktuell damit beschäftigt, die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen. „In der vergangenen Woche sind die Jungs nur gelaufen. Und bei dem Wetter macht das keinen Spaß“, berichtet Stricker.
Vier neue Leute haben die Lohner in den Kader aufgenommen. Der wichtigste Mann ist dabei wohl Henning Geerdsen, der vom Landesligisten SV Holthausen-Biene kommt. „Er ist bei mir ganz klar für die Liberoposition vorgesehen“, sagt Trainer Stricker über den Neuzugang, der sich in der vergangenen Saison lange mit Adduktoren- und Leistenbeschwerden herumplagen musste. Aus der A-Jugend des SV Meppen kommt Stürmer Patrick Humbert nach einem Jahr zurück nach Lohne. „In Meppen war er ein Leistungsträger in der Regionalliga. Das ist schon eine Nummer“, stellt Stricker den Nachwuchsmann vor. Und aus der eigenen A-Jugend sind auch noch Christopher Kliemt und Philipp Krieger mit dabei.

Für die Lohner steht nicht nur der Saisonauftakt in der Bezirksliga Anfang August im Mittelpunkt, sondern schon am kommenden Mittwoch steht ein echter Höhepunkt an: Dann geht es um 19 Uhr gegen den Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück. Um für dieses Duell gerüstet zu sein, haben die Lohner am Wochenende zwei Mal getestet. Am Freitag besiegte Union den TSV Wallenhorst mit 8:1 – nach einem 0:1-Rückstand zur Pause. „Wallenhorst hat angefangen wie die Feuerwehr. In der zweiten Halbzeit hatten sie aber nichts mehr zuzusetzen und wir haben sie in Grund und Boden gerannt“, sagt Union-Trainer Stricker.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

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