Nur nicht noch so eine Zittersaison

Borussia Neuenhaus hofft diesmal auf einen bequemeren Weg zum Klassenerhalt

db Neuenhaus. Die komplette vergangenen Saison musste sich der Fußball-Bezirksligist Borussia Neuenhaus mit Abstiegssorgen herumschlagen. Am Ende klappte es mit dem Klassenerhalt, doch richtig zufrieden war bei den Niedergrafschaftern niemand mit der abgelaufenen Spielzeit. Damit es in der kommenden Saison besser läuft, arbeitet die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schmidt seit einigen Wochen hart. „Es ziehen alle Spieler hervorragend mit“, vermeldet Übungsleiter Schmidt den Zwischenstand nach zahlreichen Trainingseinheiten. Die Fortschritte in der Vorbereitung ließen sich bislang allerdings noch nicht an den Resultaten ablesen: Mit 1:6 unterlagen die Borussen dem SV Bad Bentheim und gegen den Oberligisten Eintracht Nordhorn gab es am Sonntag eine 2:5-Schlappe. „Die Leistungen waren noch nicht so, wie ich mir das vorstelle, obwohl wir gegen Eintracht bis zur 90. Minute ein 2:3 gehalten haben und es ganz ordentlich war“, sagt Schmidt.

Ihm stehen im neuen Fußballjahr mit Philipp Beckmann, Alexander Stuckert, Michael Zander (alle eigene A-Jugend) und Kevin Kellner (A-Jugend SV Meppen) vier Nachwuchsleute zusätzlich zur Verfügung. „Die jungen Spieler können sich am besten bei ihrem Heimatverein entwickeln. Es gibt nun für mich mehr Mittel und mehr Potenzial und die Neuen machen den Etablierten Dampf“, freut sich der Neuenhauser Trainer. Außerdem begrüßte Schmidt beim ersten Training mit Peter Oldekamp und Torwart Lars Reefmann zwei Spieler, die in der vergangenen Saison beim Ligarivalen ASC Grün-Weiß 49 nicht wie erhofft zum Zug gekommen waren. „Nachdem uns Patrick de Vries nach Georgsdorf verlassen hat, hatten wir auf der Torwartposition Handlungsbedarf“, berichtet Schmidt.

Der Neuenhauser Trainer hofft, dass die intensive Vorbereitung nun zu einem Saisonverlauf führt, der aus Borussen-Sicht erfreulicher als der der letzten Spielzeit ist. „Wir hatten in der letzten Saison immer wieder kleine Rückschläge zu verkraften. Den Druck haben wir immer gespürt – und das war nicht schön“, sagt Schmidt. Das Endergebnis nach dem letzten Spieltag Anfang Juni 2011 darf mit dem Klassenerhalt gerne dasselbe wie in der Vorsaison sein, doch der Weg dorthin soll nach dem Wunsch des Trainers leichter werden.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

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